
Gelesen von Sprecher:
Es ist Abend. Ein schönes Mondlicht leuchtet über der Insel. Die Sterne fangen an zu glühen und eine kalte Brise weht vom Meer. Leise hört man die Wellen schlagen. Aber es sind doch noch ein paar Meter über den Strand, bis man ins Wasser springen kann.
Hier lebt unser Melchior. Er legt sich gerne unter den Waldrand. Ein Wald direkt am Meer. Naja, mit einem großen Strand dazwischen. Es ist so schön hier. Um diese Uhrzeit hat man schön Ruhe. So angenehm.
Seht mal. Dort drüben die zwei Äffchen. Wie sie im Wasser plantschen. Und so lustig wie sie sind. Richtig lebendig. Es macht Spaß den beiden zuzusehen. Och...es ist ja richtig niedlich, wie die zwei spielen. Ach ja.... es ist schon schön wenn man jemanden hat.
Melchior liegt am Strand und schaut beiden zu.
Melchior: Fast jede Nacht schau ich hoch zu den Sternen,
sie funkeln her und ich kann so viel lernen.
1 2 3 4 - ja ich kann sie nicht zählen
und sie sind offen und frei.
Melchior: Fast jede Nacht springe ich gern ins Meer,
und kleine Fische kommen dann zu mir her.
1 2 3 4 - ja ich kann sie nicht zählen
und sie sind glücklich dabei.
Melchior: Ich schaue ins Wasser und sehe mich an - und etwas fehlt.
Ich schaue herum und ich sehe mich an - und etwas fehlt.
Melchior: Ich renne gerne zu anderen Tieren,
doch was ist da in dem Baum?
So viele Freunde, ja ich kann sie kaum zählen.
Und sie sind glücklich dabei.
Melchior: Ich sehe mich an und ich schaue mich um - und etwas fehlt.
Ich weiß nicht genau, doch ich fühle es stark - dass etwas fehlt.
Letzte Änderung: 28.02.2008
